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Verlegehinweise Rasengitter

Wie verlegt man Rasengitter?

Das Verlegen von Rasengittern ist keine Wissenschaft. Mit einer guten Anleitung schaffen Sie das Aufbringen der WKH-Rasenwaben auf Ihrem dafür vorgesehenen Untergrund mit etwas zeitlichem Aufwand schnell und unkompliziert.

Was Sie vor dem Verlegen von Rasengittern beachten sollten

Legen Sie im Vorfeld fest, wofür Sie das WKH-Rasengitter verwenden wollen. Ein weiteres Entscheidungskriterium ist die Intensität, mit der die Fläche und damit die Rasengitter im Anschluss genutzt werden. Wollen Sie zum Beispiel einen Parkplatz anlegen, der hoch frequentiert werden wird, sollten Sie hierbei einen Unterbau unter das Rasengitter verlegen. Wird Ihre Fläche allerdings nur gelegentlich genutzt, benötigen Sie keinen eigenen Unterbau, der die Last auf dem Rasengitter gut verteilt, robust und wasserdurchlässig auffängt. Sichern Sie sich bei der unterbaulosen Variante aber ab, ob der Boden eben und fest ist.

Der WKH-Tipp: Wenn Sie ein dauerhaftes, permanentes Rasengitter auf einer ohnehin gleichbleibenden Bodenfläche verlegen wollen, unterfüttern Sie mit einem Unterbau. Dafür verteilen Sie zum Beispiel Sand, Kies oder auch Splitt darauf. Selbstverständlich können Sie auch Erde verwenden und so das Halt gebende Rasengitter begrünen.

So verlegen Sie Rasengitter auf einem stark frequentierten Parkplatz mit begrünter Fläche

Starten Sie mit der Erstellung einer eingeebneten Fläche, auch Planum genannt. Diese sollte ein Gefälle von rund 1,5 % aufweisen. Dort bringen Sie die Drainageschicht aus Schotter auf. Achten Sie bei deren Höhe darauf, dass diese sich mit der vermutlichen Belastung vergrößert.

In der nächsten Schicht streuen Sie eine Mischung aus Humus und Schotter rund 20 cm hoch auf. Darüber kommt die sogenannte Speicherschicht. Diese besteht aus Sand und Quarz und sollte zwischen 3 und 4 cm hoch sein.

Nun ist es so weit! Verlegen Sie Ihr WKH-Rasengitter. Haben Sie alle Platten verkeilt und die für Sie passende Endposition erreicht, verfüllen Sie die Rasengitter mit einer der oben beschriebenen Füllung. Verwenden Sie im Anschluss beim Einschlämmen und Ansäen einen Langzeitdünger.

Der WKH-Tipp: Verwenden Sie bei den einzelnen Schichten Rüttelplatten oder Walzen, um diese zu verdichten.


Verlegung Rasengitter Unterbau

  1. Begrünung: Rasensamen & Langzeitdünger
  2. Befüllung der Rasengitter: 80 % Mutterboden + 20 % Splitt
  3. Speicherschicht: ca. 4 cm – Gemisch aus Quarzsand, Splitt & Erde
  4. Zwischenschicht: 15 – 30 cm: 30 % Humus und 70 % Schotter 30/60
  5. Drainageschicht Schotter 30/60 - ca. 15 – 40 cm
  6. Planum mit ca. 1,5 % Gefälle

So verlegen Sie Rasengitter auf einem stark frequentierten Parkplatz mit Splitt oder Kies

Wir verwenden das gleiche Parkplatzbeispiel, damit Sie die Unterschiede einfacher erkennen.

Starten Sie auch hier mit der Erstellung des Planums mit einem Gefälle von rund 1,5 %. Darauf bringen Sie ebenfalls die Drainageschicht aus Schotter auf. Achten Sie bei deren Höhe darauf, dass diese sich mit der potentiellen Belastung vergrößert.

Nun starten die Unterschiede. Da Sie hier keinen Humus benötigen, besteht die Ausgleichsschicht zur Bettung der Rasengitter aus Schotter mit der Körnung 2/5. Ist diese ausgebracht und planiert können Sie die WKH-Rasengitter verlegen.

Als letzten Arbeitsschritt verfüllen und überfüllen Sie leicht mit Splitt, Kies oder auch Sand.

    Rasengitter Vorbereitung Splitt

    1. Ende der Schichten: 1 – 2 cm überfüllen mit Splitt, Kies oder ähnlichem
    2. Befüllung der Rasengitter: Dies geschieht z. B. mit 8/16 Splitt
    3. Ausgleichsschicht: 4 cm Splitt mit der Körnung 3/5
    4. Unterbau und Drainage: 10 – 45 cm Schotter 0/32
    5. Anfang mit Planum: mit ca. 1,5 % Gefälle

    Der WKH-Tipp: Verwenden Sie bei den einzelnen Schichten Rüttelplatten oder Walzen, um diese zu verdichten.

    WICHTIG: Das Verlegen gestaltet sich erheblich einfacher, wenn Sie immer komplette Reihen an die darauffolgende anbringen, statt diese zum Beispiel in L-Form zu verlegen. Mehr Informationen bietet Ihnen unser Flyer.